09.09.2020

Das war die #futurework20

2500 Teilnehmende vor Ort und im Netz, 50 Speaker, vier Bühnen – das war die #futurework20. So lief die zweite Ausgabe des größten Festivals zur Zukunft der Arbeit von BDA und Microsoft Deutschland.
Nach dem Riesenerfolg im letzten Jahr ging das größte Festival zur Zukunft der Arbeit gestern in die zweite Runde. Unter dem Motto #futurework20 goes hybrid fand das gemeinsame Event von BDA und Microsoft Deutschland in diesem Jahr mit ausgefeiltem Hygienekonzept sowohl auf dem EUREF-Campus in Berlin als auch online im interaktiven Livestream statt. Einmal mehr konnten wir herausragende Köpfe der Digitalisierungsszene mit wichtigen Entscheidungsträgern zusammen bringen. So trafen Tech-Giganten auf Top-Wissenschaftler, Start-Ups auf Sozialpartner und Spitzenpolitiker auf Mittelständler. Immer im Fokus: Die gelebte Praxis in den Unternehmen.

In 25 Programmpunkten deckte die #futurework20 das komplette Spektrum der Diskussion um die Zukunft der Arbeit ab – von arbeitsrechtlichen Herausforderungen, neuen Vergütungssystemen, New Work und moderner Führung bis zu ethischen Fragen der Künstlichen Intelligenz, Schwierigkeiten bei der Unternehmensgründung oder neuen Formen der Weiterbildung. Mit dabei waren prominente Politikerinnen und Politiker wie Gesundheitsminister Jens Spahn, Digitalisierungs-Staatsministerin Dorothee Bär, SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, FDP-Chef Christian Lindner oder Grünen-Wirtschaftsexperte Dr. Danyal Bayaz. Zu den Speakern aus der Wirtschaft gehörten beispielsweise die BDA-Digitalratsvorsitzenden Angelique Renkhoff-Mücke und Janina Kugel, BMW-Personalvorständin llka Horstmeier, BAVC-Hauptgeschäftsführer Dr. Klaus-Peter Stiller oder re.publica-Direktorin Jeannine Koch. Highlights waren außerdem die Auftritte internationaler Gäste wie Andrew McAfee, Joanna Bryson und Neil Harbisson.

Viele Debatten standen vor allem im Zeichen der Corona-Krise. Die Arbeitswelt hat während der Pandemie einen enormen Modernisierungsschub erhalten. Schnelle, flexible und unbürokratische Lösungen haben sich für viele Unternehmen als überlebenswichtig herausgestellt. Digitale Anwendungen und neue Geschäftsmodelle konnten dabei die negativen Auswirkungen der Krise abfedern. Digitalisierung wurde zu einem entscheidenden Faktor für die Resilienz von Unternehmen – der Fähigkeit, Rückschläge und Krisen zu bewältigen und idealerweise gestärkt daraus hervorzugehen. BDA und Microsoft haben zu diesem Thema eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben, die Sabine Bendiek (Vorsitzende der Geschäftsführung Microsoft Deutschland) und BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter am Morgen der #futurework20 vorstellten. Die Ergebnisse stimmen zuversichtlich und bieten gute Voraussetzungen für die Zeit nach der Krise: Unternehmen haben massiv in IT-Infrastruktur investiert und sind technisch deutlich besser ausgestattet als vor der Krise. Zudem sind die mentale Innovationsbereitschaft und die Offenheit für digitale Technologien der Beschäftigten stark ausgeprägt. Gute Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Re-Start. Viel zu tun bleibt natürlich trotzdem.