16.04.2008

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt begrüßt langfristigen Chemie-Abschluss

Zum Tarifabschluss in der Chemiebranche erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:

Der Tarifabschluss in der chemischen Industrie enthält bemerkenswerte neue betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten. Die ab 2010 vorgesehene Einmalzahlung eröffnet unterschiedliche betriebliche Optionen, die zum Beispiel einen Beitrag zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge und zur Nutzung von Langzeitarbeitskonten leisten können.

Ich begrüße, dass die Einmalzahlungen nicht dauerhaft in die Tarifbasis eingehen. Die in diesem Jahr vorgesehene Einmalzahlung ist darüberhinaus flexibilisert und kann aus wirtschaftlichen Gründen durch Betriebsvereinbarung entfallen.

Ich begrüße ferner, dass die Tarifpartner mit einer Laufzeit von 25 Monaten einen längerfristigen Vertrag vereinbart haben. Der Abschluss liegt für die Chemiebranche, die sich in einer sehr guten Verfassung befindet, an der Belastungsgrenze. Er kann im Hinblick auf die Höhe der Belastung allerdings kein Maßstab für die gesamte Wirtschaft sein.


PRESSE - INFORMATION Nr. 031 / 2008, 16. April 2008
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