16.03.2010

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: SPD fördert Arbeitslosigkeit statt Arbeit

Zum arbeitsmarktpolitischen Beschluss des SPD-Präsidiums erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Mit ihrem neuen Arbeitsmarktpapier macht die SPD eine volle Kehrtwende. Die Agenda 2010, mit der Rot-Grün die Grundlage für Hunderttausende neue Arbeitsplätze vor allem für Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte geschaffen hat, wird auf den Kopf gestellt. Statt Arbeit will die SPD jetzt das Verharren in Arbeitslosigkeit fördern. Es ist zynisch, von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen unbezahlbare Scheinlösungen anzubieten.

Die SPD torpediert die erfolgreichen Anstrengungen von Unternehmen, Sozialpartnern und Regierungskoalition, mitten in der schwersten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik Beschäftigung zu sichern. Sie hintertreibt das im Ausland bestaunte deutsche Jobwunder.

Wer gesetzliche Mindestlöhne fordert, Zeitarbeit einschränken will, befristete Arbeitsverhältnisse und den Arbeitsmarkt für einfache Tätigkeiten diffamiert, schadet den Schwächsten in unserer Gesellschaft. Er gefährdet Arbeitsplätze und nimmt Langzeitarbeitslosen, Geringqualifizierten und Berufsanfängern die Chance auf Einstieg in Arbeit.

PRESSE - INFORMATION Nr. 013/2010, 16. März 2010

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