20.02.2008

Arbeitgeberpräsident Hundt: Stahlabschluss hat keine Signalwirkung

Zum Tarifabschluss in der Stahlindustrie erklärt der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dr. Dieter Hundt:

Der Abschluss spiegelt die derzeit einzigartige Situation der boomenden Stahlbranche wider. Er darf aber auf keinen Fall auf andere Wirtschaftszweige übertragen werden. Bei den kommenden Tarifverhandlungen muss vielmehr die äußerst differenzierte wirtschaftliche Lage in den verschiedenen Branchen berücksichtigt werden.

Durch die weltweite Nachfrage erlebt die Stahlindustrie eine Branchenkonjunktur, die es so in keinem anderen Wirtschaftszweig gibt. Aber auch unter Berücksichtigung der Sondersituation der Stahlindustrie ist der Abschluss sehr hoch und unter dem Druck der drohenden Eskalation der Tarifauseinandersetzung erfolgt. Dabei wurde auch auf die nachteiligen Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige, die auf eine reibungslose Versorgung mit Stahl angewiesen sind, Rücksicht genommen.


PRESSE - INFORMATION Nr. 012 / 2008, 20. Februar 2008
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