05.01.2010

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Arbeitsplätze nicht durch neue Belastungen gefährden

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember um 60 000 auf 3 276 000 gestiegen. Das waren 173 500 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Trotz des jüngsten Anstiegs der Arbeitslosigkeit ist die Arbeitsmarktbilanz 2009 weit besser als befürchtet wurde. Die international vielfach schon als deutsches „Arbeitsmarktwunder“ bezeichnete Entwicklung des abgelaufenen Jahres ist dem massiven Engagement der Unternehmen zur Beschäftigungssicherung zu verdanken. Sie haben trotz Auftrags- und Absatzeinbrüchen so weit wie möglich an ihren Mitarbeitern festgehalten.

Die Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags und die Erleichterungen beim Kurzarbeitgeld haben wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen. Die erfreuliche Entwicklung ist aber kein Selbstläufer. In vielen Unternehmen kommt die Krise erst in diesem Jahr voll an. Die Politik muss jetzt Kurs halten und jedwede weitere Belastung von Unternehmen vermeiden. Stabile Sozialversicherungsbeiträge sind eine zentrale Voraussetzung, um Arbeitsplätze zu sichern.


PRESSE - INFORMATION Nr. 001/2010, 05. Januar 2010

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