Mai

31

Abschied nehmen...

Von Katharina Ludewig

Und schon ist auch mein letzter Arbeitstag im Ruhrgebiet zu Ende gegangen. Ein bisschen Wehmut ist dabei – die Kollegen hier sind wirklich sehr nett und die ganze Atmosphäre sehr angenehm! So werde ich auch diese Zeit auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten. Zugleich freue ich mich aber auch schon sehr auf meine nächste Station: Wie mir vor einigen Wochen mitgeteilt wurde, werde ich nämlich die Sommermonate in der Hauptstadt bei der BDA verbringen. So habe ich auch schon angefangen, wieder meine Sachen zusammenzupacken und am Wochenende folgt der Umzug nach Berlin.
Die Zeit vor meiner Verabschiedung war wie immer gut gefüllt: Die laufenden Verfahren soweit wie möglich zu Ende bringen bzw. übersichtlich für den Übernehmenden aufzubereiten, Gutachten und Stellungnahmen fertigstellen, die letzten Informationen in die anzufertigende Betriebsvereinbarung einarbeiten, das laufende Tagesgeschäft abarbeiten etc. Zudem startete im Verband eine wöchentlich stattfindende Vortragsreihe zum Thema „Gesundheitsmanagement im Betrieb“, in deren Rahmen bis jetzt schon sehr interessante Vorträge, gerade auch im Zusammenhang mit den regionalen demographischen Entwicklungen, gehalten wurden und noch einige Vorträge folgen werden. Die Veranstaltungen sind durchgehend gut besucht und so konnte ich noch einmal einige bereits bekannte Gesichter wiedersehen. Mittlerweile habe ich mich noch von dem ein oder anderen Richter bzw. der ein oder anderen Richterin verabschiedet - einigen begegnet man doch häufiger innerhalb von drei Monaten. Und nachdem auch mein letzter Gerichtstermin am heutigen Tage noch besser lief als erwartet, konnte ich mich zufrieden der Vorbereitung meiner kleinen Abschieds-Feier im Verband widmen. Zu Beginn der Woche hatte ich mich bereits mit zwei weiteren im Ruhrgebiet tätigen GFN-Kollegen bzw. einem Kollegen und einer Kollegin getroffen und einen wirklich sehr netten vorgezogenen Abschieds-Abend verlebt. Langsam aber sicher nähert sich der Abschied auf Raten aber dann doch dem Finale: Die heutige Verabschiedung im Verband war ein - wie immer - kurzweiliges Beisammensein, in dessen Rahmen ich viele liebe Worte gehört und zur Erinnerung noch einen sehr schön zusammengestellten Geschenke-Korb mit Spezialitäten aus der Region überreicht bekommen habe – was schließlich doch durchaus ein wenig Sentimentalität bei mir heraufbeschwören konnte.

So bleibt mir nur noch zusammenfassend festzuhalten, dass ich auch in dieser Station wieder sehr viel Glück mit den Kollegen hatte und eine sehr schöne und spannende Zeit im Ruhrgebiet verleben konnte: Nicht nur menschlich war es eine sehr angenehme Umgebung, auch konnte ich wieder viele interessante Aspekte kennenlernen: insbesondere zwar in fachlicher Hinsicht und im Hinblick auf den Ablauf der originären Verbandsarbeit vor Ort; angesichts der im Verband eindeutigen Übermacht des männlichen Geschlechts (in zahlenmäßiger Hinsicht) konnte ich aber auch zusätzlich meine Fußball-Kenntnisse merklich erweitern, was mir gerade im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-WM sicherlich nicht zum Nachteil gereichen wird.

In diesem Sinne geht es mit frischen Kenntnissen auf nach Berlin!

Bis demnächst!

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